Die Kunst des Loslassens - nie mehr Angst vor Veränderung
- Christiane Buchberger, BSc

- 3. Aug. 2020
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 14. Sept. 2020
Mut steht am Anfang jeden Handelns. Beim Loslassen bedarf es auch an Mut. Einer Menge Mut.
Jeder von uns ist mutig! Jeder auf seine eigene, ganz individuelle Art. Und jeder in ganz bestimmten, vielleicht erprobten Situationen.
Um den Mut aber dann genau dort hinzubekommen wo man ihn gerade braucht, ist nicht so einfach. Zum Beispiel mutig sein beim Loslassen um Veränderung zuzulassen.
myhappywaytipp:
Übe regelmäßig etwas Kleines los zu lassen. So erfährst du, dass etwas los zu lassen nicht Verlust bedeuten muss. Es kann auch Platz für das Neue machen. So kann man nach und nach Angst vor Veränderung verlieren.
mein Beispiel:
oben ohne…oh nein, so weit gehen wir nicht.
Ein paar Oberteile behalten wir. Miste einfach aus was du im letzten Jahr nicht getragen hast. Setze den Focus auf die Sachen die du behalten möchtest, nicht auf die die du weggeben wirst. Dann fällt es dir vielleicht leichter los zu lassen. Du kannst spüren wie dir leichter wird. Oder fühlst dich befreit.
Wie viele Jeans hast du so?
Ich habe an die 20 und wechsle doch immer zwischen meinen 4 Lieblingen. Eine von den Vieren ist immer verfügbar, dank meiner Waschmaschine.
Wie viele Shirtblusen hast du?
Ich so an die 30 und doch sehen mich die Leute immer in den 8 selben. Warum sollte ich eine andere anziehen wenn die da schon wieder auf mich wartet.
Wie viele Paar Schuhe besitzt du?
Nein warte, über Schuhe loslassen sprechen wir nicht, das schaffe ich nicht. Schuhe machen mich glücklich – alle die ich habe. Da kommt kein einziger weg.
Dachte doch mein Mann anfangs unserer, bis dahin glücklichen Beziehung ;-), ich könne ja wenn ich ein neues Paar kaufe, ein altes aussortieren. Wie kommt man bloß auf solche Ideen? :-)
Aber ernsthaft: bewusst loslassen kann unser Wohlbefinden steigern.
Wenn wir unseren Kleiderschrank ausmisten – uns von alten Dingen „befreien“, schaffen wir Platz für Neues. Kreativität bekommt wieder Raum.
Und wenn wir dann die aussortierten Kleidungsstücke auch noch verschenken, jemandem eine Freude damit machen, umso besser. Die Psychologie nennt das „Selbstwirksamkeit“. Sie zeigt uns, dass wir etwas Gutes bewirken.
Loslassen und somit Veränderung zulassen muss nicht Angst machen. Im Gegenteil es kann uns sogar mehrfach happy machen. Es schafft uns Raum für Neues und die Beschenkten haben Freude mit unserem neuen Alten. Und es ist auch noch nachhaltig – wichtiger denn je.





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